27.07.2026

24.06. - 28.06.2026 Sommerkurs im Kuckucksnest

Sommerkurs im Kuckucksnest

Wer das Tagungshaus Kuckucksnest noch nicht kennt: wir haben uns zum Sommerkurs des Central Germany Branch quasi mitten im Nirgendwo irgendwo bei Fulda getroffen um gemeinsam (natürlich) zu tanzen, aber auch zu lachen, singen, spielen, und quasi nebenher die wunderbare Gastfreundschaft und das absolut fantastische Essen von Stina und Ebby zu genießen. Mit so einer Verpflegung kann man sich dann trotz der Hitze ganz und gar aufs Tanzen konzentrieren, und darauf, wo die Füße, aber auch die Arme und, ach eigentlich auch der Rest des Körpers, hinsollen. Und wo eben nicht…

Trotz der Hitze ist aber ein gutes Stichwort: wir hatten uns zum Tanzen gefühlt die heißeste Woche des Jahres ausgesucht – das waren nicht nur gefühlt 35 °C im Schatten, das war wirklich so, ich glaube auch im Rest Deutschlands. Nur dass der Rest des Landes dies Tage mehr oder minder lethargisch mit ganz vielen kalten Getränken verbracht hat, während wir der Meinung waren, das wäre doch das perfekte Wetter zum Tanzen. (Also, ich kann nicht behaupten, man hätte ich vorher nicht gewarnt, aber ich weiß auch mit absoluter Sicherheit: worth it!)

Danke an Wolfgang für die super Organisation! Und seine Idee, die Hitze mit Rettungsdecken draußen zu halten war in der Theorie auch echt gut, durch uns 30 Leute in konstanter Bewegung war der Raum aber leider meist trotzdem so schnell so heiß, dass wir uns stattdessen für die – warme aber bei offenen Fenstern immerhin vorhandene – Brise entschieden haben. Zur Abkühlung zwischendurch wurde uns der Gartenschlauch wärmstens ans Herz gelegt, aber das hat dann glaube ich doch keiner durchgezogen.

Und hey, wir haben trotz der Wärme jeden Morgen mit voller Anzahl begonnen und alle die wir über den Tag teilweise mal verloren haben, sind auch wieder aufgetaucht, was definitiv hauptsächlich an Ramonas fantastischem Unterricht lag, der sich von Schritttechnik (damit man die Füße vielleicht irgendwann mal wirklich sauber setzt) über eine große Bandbreite von Figuren und Tänzen bewegt hat und bei dem wahrscheinlich selbst langjährige Tänzer noch das ein oder andere Neue mitgenommen haben. Teilweise musste sie sich unsere Aufmerksamkeit ein bisschen zurückholen, aber das zeigt andererseits ja auch nur, dass die Gruppe wunderbar harmoniert hat.

Sowohl während der classes, als auch abends beim Tanz (nachdem wir nach den afternoon classes grade wieder halbwegs abgekühlt waren ging es direkt weiter) hat Wolfgang (also, der andere Wolfgang) mit seinem Akkordeon dafür gesorgt, dass wir immer (fast) im richtigen Takt waren, wir durften aber auch zu Musik von Duncan und Shao Min tanzen.
Und als es dann am Sonntag nach dem Frühstück bereits wieder „Aufbruch“ hieß, war ich wahrscheinlich nicht die Einzige, die ein bisschen wehmütig war, diese wundervollen, intensiven Tage hinter mir zu lassen, aber ich war definitiv nicht zum letzten Mal dabei und freue mich jetzt bereits auf den nächsten Besuch im Kuckucksnest.

Text: Sarah Duin
Foto: Wolfgang Kutsche

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